[Aktion] Gewinnspiel!

Schaut mal bei Lese-Chat-Nächte BNW von Christine Christl vorbei - da könnt ihr ein signiertes Exemplar von Das Mädchen mit den Augen aus Gold gewinnen :)

Viel Glück!

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Nachtrag 22.08.2015:

And the winner is ... BIANCA :) Ich eile zur Post. Dein Buch mit persönlicher Widmung ist schon auf dem Weg zu dir! Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen :)

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[Kreativ] Die Lavendelstadt Soudale

Während meinem Urlaub hatte ich die glorreiche Idee (das machen Autoren, wenn sie nicht schreiben ...) bestimmte Stellen aus meinem Buch "Das Mädchen mit den Augen aus Gold" herauszupicken und ihnen durch Kleinigkeiten Leben einzuhauchen (... sie dekorieren Bücher).
Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich für jedes der Vier Königreiche und für zwei weitere Buchstellen jeweils eine Seite gestaltet und fotografiert habe. Zeitweise war ich so begeistert, dass es ein wenig ausgeartet ist: "Oh, das würde noch gut passen!", "Ah, noch ein bisschen davon!", "Ja, mehr, mehr, viel MEHR!" :D Aber dank unglaublicher Willenskraft habe ich mich immer wieder rechtzeitig zusammengerissen und die Buchseiten nicht völlig unter einem Dekoberg begraben ;)

Und hier kommt die erste Seite. Hier kommt Soudale, das östliche Königreich, bekannt für seine wohlriechenden Seifen und Lavendelfelder.


Vielen lieben Dank an Pablo, der mir geholfen hat, Seifenstücke zuzuschneiden und Lavendelblüten gekonnt in Szene zu setzen :*

Kommende Woche poste ich die nächste Seite.

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[Rezension] Lois McMaster Bujold - Chalions Fluch

Diese Buchrezension habe ich ein wenig anders gestaltet - frei nach dem Motto "Pimp my Rezi" :D In Zukunft will ich die Bewertungen nämlich übersichtlicher schreiben, so dass ihr gleich seht, was mir besonders gut oder nicht so gut gefallen hat. Außerdem habe ich so die Möglichkeit noch mehr Spiralen einzubauen, muhaha.
Ich hoffe, euch gefällts. Viel Spaß beim Lesen :)



Verlag: Bastei-Lübbe
Seitenzahl: 749 Seiten
ISBN-13: 978-3404204861
Erscheinungstermin (Printausgabe): April 2004
Originaltitel: Curse of Chalion

Und wieder war es soweit: Die Tür sprang auf, ein strahlendes Gesicht mit aufgeregt funkelnden Augen schaut mich an und aus dem irre – nein, nicht irre – aus dem freudig lächelnden Mund schießt folgender Satz: „Hey, kennst du dieses Buch schon?“ und ehe ich antworten konnte, hatte ich Chalions Fluch in der Hand.

INHALT:

Chalions Fluch ist das zweite Fantasy-Buch der Autorin Lois McMaster Bujold, die sich normalerweise eher im Genre Science-Fiction bewegt.
Die Geschichte handelt von Lupe de Cazaril, einem ehemaligen Rudersklaven der Roknari, der sich nichts sehnlicher als einen ruhigen Lebensabend (in meiner ersten Version habe ich hier doch tatsächlich Leseabend geschrieben :D) wünscht. Doch kaum in seiner Heimat Chalion angekommen, wird er zum Lehrer der Prinzessin Iselle berufen und gerät immer tiefer in die Intrigen und Machtspiele des Adels, die sich um Chalions Thronfolge spinnen.
Dabei hört Cazaril immer wieder von dem grausamen Fluch, der angeblich auf der Königsfamilie lastet. Der ehemalige Soldat glaubt aber nicht an solche Märchen. Das sind nur Hirngespinste … oder etwa nicht?

REZENSION:

Charaktere
Lupe de Cazaril, der Protagonist dieser Geschichte, ist kein typischer Held. Er ist ein bescheidener und ruhiger Mann, der oft mit den Dämonen seiner Vergangenheit kämpft. Das hat mir sehr gut gefallen und ihn für mich sehr lebendig und glaubwürdig gemacht. Ich konnte mich gut in ihn hineinfühlen und habe schon nach wenigen Seiten mit ihm gelitten oder gefiebert.
Obwohl sich die Geschichte hauptsächlich um den ehemaligen Soldaten dreht, kommen die anderen Charaktere nie zu kurz. Jede Figur hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und muss Hindernisse meistern, die sich letztendlich alle zu einer großen Gesamthandlung zusammenfügen.

Schreibstil
Können Sätze schön sein? Ja, das können sie. Das beweist Lois McMaster Bujold und ihr wundervolles Gespür für Sprache. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und war begeistert von ihrem beeindruckenden Wortschatz.
Obwohl es flüssig geschrieben ist, musste ich mich beim Lesen sehr konzentrieren. Ich weiß allerdings nicht, ob es an dem teils mittelalterlichen Wörtern oder meiner urlaubsreifen Verfassung lag ;)

Handlung
Die Handlung kommt leider erst ab dem zweiten Drittel richtig Fahrt - dafür hält die Spannung dann aber fast durchgehend bis zum Ende der Geschichte an. Anfangs erfährt man viel von Chalion, den Menschen und den verschiedenen Religionen. Hier hätte die Autorin für meinen Geschmack ein wenig abkürzen können. Sonst bleibt die fast schon epische Geschichte immer nachvollziehbar und ideenreich.

Cover
Darüber möchte ich eigentlich gar nicht sprechen … Sehr schlimm. Hier vergebe ich auch nur aus dem Grund drei (und nicht null) Spiralen, da das Buch immerhin schon 14 Jahre alt ist. Ich rede mir einfach ein, dass man 2001 solche Cover nicht als Verbrechen, sondern als verkaufsfördernd empfand.

Besonderheit
In Chalions Fluch erschafft die Autorin eine riesige Welt, die sehr an das Mittelalter erinnert. Dabei schildert sie die Eigenarten und Geschichten der verschiedenen Völker und Königshäuser, der Religionen und Traditionen so authentisch und detailliert, dass man beim Lesen zeitweise vergisst, dass man einen Fantasy- und keinen historischen Roman in den Händen hält.

Laut Wikipedia basiert die Geschichte vage auf dem Leben von Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón, die 1474 gemeinsam den kastilischen Thron in Spanien bestiegen.
Viele der Buchfiguren haben somit historische Vorbilder: Iselles Mutter Ista basiert auf Isabella von Portugal, Iselles Vater Ias auf John II. von Kastilien, Iselles Halbbruder Orico steht für Henry IV. von Kastilien und ihr Bruder Teidez für Alfonso von Asturien.
Auch geografisch hat sich die Autorin von der historischen Vergangenheit inspirieren lassen und die Karte der Iberischen Halbinsel des 15. Jahrhunderts als Vorlage für ihren Roman gewählt – lediglich spiegelverkehrt: Chalion ist Kastilien, Ibra Aragón und Valencia, das südliche Ibra ist Katalonien, Brajar Portugal und das Fürstentum der Roknari steht wohl für Al-Andalus, Darthaca und Frankreich.

FAZIT:

Ein fantastischer Roman mit einem liebenswerten Held, der eigentlich gar keiner seiner möchte und doch nie aufgibt. Die Autorin entführt durch ihren tollen Schreibstil in Chalions wundervolle Welt, aus der man irgendwann gar nicht mehr auftauchen möchte.
Absolut empfehlens- und lesenswert! Band 2, Souls of Paladin, liegt schon auf meinem Schreibtisch.

Und wieder einmal danke ich dem Schicksal, das mir diesen begeisterten Menschen mit seinem Lesetipp an die Tür geschickt hat ;)


++ Rezension auf LovelyBooks lesen.
++ Rezension auf Amazon lesen.

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#Buchrezensionen

[Aktion] Cover bewerten

Ich habe gestern eine interessante Seite entdeckt: www.cover-bewerten.de. Kennt ihr die schon? Hier findet ihr viele Cover von Selfpublishern, die ihr nach den Kriterien Originalität, Motiv, Gestaltung und Schrift bewerten könnt. Es macht richtig Spaß die Seite zu durchstöbern und die unterschiedlichen Motive anzugucken. Ihr müsst euch übrigens nicht registrieren und könnt auch anonym abstimmen.



Habt ihr Lust mein Mädchen mit den Augen aus Gold zu bewerten? :)

Hier kommt ihr direkt zu meinem Buch.

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[Feedback] Rezension von Katjas Bücherwelt

Die liebe Katja von Katjas Bücherwelt hat mir eine sehr nette Rezension zu meinem Buch Das Mädchen mit den Augen aus Gold geschrieben. Ihre lobenden Worte haben mich wirklich gerührt. Schön, dass ihr meine Geschichte so gut gefallen hat.
Titel, die sie besonders mag, bekommen als Auszeichnung einen goldenen Bücherstapel und ich bin so stolz, dass ich einen ergattert habe – YES! :)
Ihre Rezi findet ihr hier.


Kennt ihr Katjas Bücherwelt? Nein? Dann müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen! Es lohnt sich. Als Bücherwurm und Leseratte kann ich euch ihren Blog nur empfehlen.
Ich glaube, Katja schläft nicht oder hat die Zeitmaschine erfunden. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Mensch so viel lesen kann ;) Sie weiß Bescheid, wenn es um Bücher geht und versorgt euch mit tollen Lesetipps, Gewinnspielen, Aktionen und Beiträgen. Außerdem macht ihre unkomplizierte und lockere Art einfach gute Laune. Ich stöber gerne auf ihrer Seite und bin ein echter Fan von ihr und ihrer Bücherwelt.

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[Rezension] Kristan Higgins - Fang des Tages

INHALT (VOM VERLAG):
Männer gibt`s wie Sand am Meer - nur die Richtigen scheinen um Maggie einen großen Bogen zu machen. Bis der attraktive Hummerfischer Matthew in ihr Leben tritt … Ein Roman in bester Bridget Jones-Tradition von Kristan Higgins!

Maggie ist dreißig, chaotisch und Single. In einer typischen Ostküsten-Kleinstadt wahrlich kein Vergnügen! Das letzte Mal, dass sie den Mann ihrer Träume gefunden zu haben glaubte, hatte sie sich ausgerechnet in den neuen Priester von Gideon’s Cove verguckt - und die halbe Stadt mit ihrer Schwärmerei amüsiert. Die Lage ist ernst und Maggie allmählich verzweifelt. Bis ihr suchender Single-Blick auf Matthew Malone fällt. Augen so blau wie das Meer - der Fang des Tages? Oder angelt Maggie wieder einmal treffsicher nach dem falschen Traumprinzen?

REZENSION:
"Hey Tina! Kennst du das Buch hier?"
Oh, oh.
"Die Autorin heißt Higgins. Nein? Die ist toll! Wirklich. Im Ernst. Du musst das eine von ihr mal lesen. Heißt "Fang des Tages". Doch. Du MUSST das einfach lesen!"
Spätestens dann bekomme ich Panik. Lieblingsbücher anderer Menschen zu lesen, ist immer eine sehr heikle Angelegenheit. Nach ein paar Tagen kommt dann nämlich prompt die Frage: "Und? Hast du es schon gelesen? Wie fandest du es? Gut, gell?"
Solche Situationen sind gefährlich und entscheiden das zukünftige Mitaneinder nicht weniger als der Satz: "Unser Kind ist schon ziemlich hübsch/gut erzogen/intelligent/besonders, oder? Findest du nicht?"
Sehr gefährlich.

Und doch bin ich voll in die Falle getappt und ehe ich es mich versah, hatte ich Kristan Higgins "Fang des Tages" ausgeliehen – zum Glück! Denn dieses Mal kann ich mit einem ehrlichen und lautem Ja dem Ausleiher bestätigen, dass das Buch klasse war. Gratulation zum guten Geschmack sozusagen.

Inhaltlich findet die Autorin genau die richtige Balance zwischen Romantik und Witz. Sie schafft, was viele nicht können: Obwohl die Romantik nie zu kurz kommt, triftet sie nie ins Schnulzige ab. Klar, die Geschichte dreht sich um Maggie, das gute Herz eines kleinen Fischerdorfes, und ihrer Suche nach Mr. Right, doch Maggie ist nicht dieses herausgeputzte Dummerchen, das sich alleine nicht zu helfen weiß. Das hat mir gefallen. Trotz der großen Portion Romantik bleibt die Geschichte immer glaubwürdig.
Higgins erzählt die Geschichte aus Maggies Perspektive und dank dem treffsicheren Gespür der Titelheldin für Fettnäpfen kommt das Lachen beim Lesen nie zu kurz.
Zu meiner Überraschung muss ich hier auch löblich erwähnen, dass in der Geschichte teilweise auch nachdenkliche und traurige Töne angeschlagen werden. Der Übergang ist so fließend und gekonnt, dass es die Geschichte perfekt abrundet.

Die Handlung ist geradlinig und überschaubar, schließlich spielt die Geschichte hauptsächlich in Gideon`s Cove, einem 1407 Seelen-Dorf. Die Hauptcharaktere kann man an einer Hand abzählen. Doch jeder hat seine ganz persönliche Note.

"Fang des Tages" ist schnell gelesen, was zum einen an der netten Geschichte und zum anderen an dem flüssigen und einfachen Schreibstil liegt. Ich habe es auf Englisch gelesen und empfand Higgins Art zu schreiben als sehr angenehm. Ich hoffe, die deutsche Übersetzung wird ihrem unbeschwerten, frischen Stil gerecht.

Es fällt mir schwer etwas zu finden, was mir an der Geschichte nicht gefallen hat. Das einzig Negative zu dem ich mich zu schreiben durchringen kann, ist die Absehbarkeit und Eintönigkeit der Handlung. Wie schon gesagt, es geht nur um Maggie, ihr Leben in diesem kleinen Kaff und ihre Suche nach der großen Liebe. Das Happy End der Geschichte ist abzusehen ... Und sogar das fand ich toll! Hach, ich kann enfach nichts Schlechtes finden. Mir hat es gefallen. Durch und durch. Liebesromane liest man ja auch nicht wegen ihrem philosophischen Gehalt.

Alle Daumen hoch, volle Spiralenvergabe und schnell noch ein Buch von Kristan Higgins kaufen.

ZITAT:
Mich in einen katholischen Priester zu verlieben, war nicht gerade meine klügste Idee. […] Ich weiß, dass die Sehnsucht nach einem Priester nicht gerade die Chancen steigert, dem Mann meines Lebens zu begegnen. […] Das Problem ist nur: Selbst wenn jemand so offensichtlich nicht der Richitge für dich ist, kann er trotzdem … nun ja, perfekt sein.

PS: Auf Englisch heißt das Buch "The Catch of the Day“ und egal, ob Sprachanfänger oder Fortgeschrittener, der einfache und angenehme Schreibtstil dürfte für jeden geeignet sein.


++ Rezension auf LovelyBooks lesen.
++ Rezension auf Amazon lesen.

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[Rezension] Lars Simon - Elchscheiße

INHALT (VOM VERLAG):

„Was machst du denn hier?“, fragte Tanja.
„Ich habe gekündigt, Häschen.“
Es gab Riesenkrach. Ist ja auch nicht leicht für eine Frau, wenn sie ihrem Ur-Mann wiederbegegnet. Ich hingegen wirkte auf mich ruhig und selbstbewusst. Echte Männer sind so.

Freundin weg, Job weg, Therapeut weg - doch Torsten Brettschneider (35) lässt sich nicht unterkriegen. Er kauft sich einen gebrauchten VW-Bus, tauft ihn Lasse und fährt mit ihm gen Schweden, wo er einen Bauernhof geerbt hat. Die Postkartenidylle lässt jedoch auf sich warten … Älgskit! Was für eine Elchscheiße! Ob Torsten aus der Schwedennummer je wieder rauskommt?

REZENSION:

Lars Simons Buch „Elchscheiße“ war ein typischer Affektkauf. Die Bahn kam nicht, ein kurzer Abstecher in die Bahnhofsbuchhandlung und plötzlich stand ich an der Kasse: „Das macht dann neun Euro fünfundneunzig“.

Bereut habe ich es keine Seite lang. Die Geschichte hat mir viele lustige Lesestunden beschert. Und den ein oder anderen schrägen Blick in der Bahn (Berufstätige lachen nicht auf dem Weg zur Arbeit – auch nicht auf dem Weg nach Hause. Überhaupt lachen Berufstätige auffallend wenig).

Die Geschichte beginnt recht unspektakulär, nimmt aber schnell Fahrt auf und spätestens ab dem Moment, an dem der deutsche Schützenpanzerwagen (kein Witz, in der Geschichte kommt tatsächlich ein Panzer vor!) zum Einsatz kommt, eskaliert die Situation dann völlig. Ab da leidet, meiner Meinung nach, leider auch ein wenig der humorvolle Ton der Geschichte. Zu Lars Simons Verteidigung muss ich aber auch dazu sagen, dass ich nicht zu den Kawumm!-Liebhabern gehöre. Der Höhepunkt einer Handlung muss für mich nicht immer gezwungenermaßen ein Actionfeuerwerk sein. Genau das ist aber in „Elchscheiße“ der Fall. Am Ende macht es wirklich Kawumm, was maßgeblich dem Panzer zu verdanken ist. Für meinen Geschmack hat der Autor es am Ende ein wenig zu gut gemeint – was aber der guten Laune keinen Abbruch tut. Die Lachmuskeln kommen bis zum Schluss auf ihre Kosten.

Protagonist ist der Deutsche Tomas Brettschneider. Die Geschichte wird mit einer kräftigen Brise Zynismus und Humor aus seiner Perspektive erzählt und ist durch den einfachen Schreibstil schnell gelesen.

Obwohl Lars Simon seinen Figuren alle erdenklichen Klischeestempel aufdrückt, hat mich seine lustige Erzählweise von Anfang an überzeugt und ich habe alle Beteiligten in mein Herz geschlossen: Die nörgelnden und zugedröhnten Deutschen, die eigenwilligen Schweden – ja sogar den stets bewaffneten und paranoiden norwegischen Veteran.

Zusammengefasst ist das Buch etwas für Menschen, die Schweden lieben (so wie ich), gerne lachen (so wie ich) und sich nicht fürchten, in einem ruhigen Bahnabteil vergnügt zu kichern (so wie ich).

„Elchscheiße“ bekommt somit verdiente fünf Spiralen!

ZITAT:

Es muhte heiser, ich sah zur Seite und erschrak. Eine uralte, einäugige Kuh glotzte mich aggressiv über einen Weidezaun hinweg an. […]
Eine Wolke schob sich vor die Sonne.
Es wurde schlagartig kalt.
Es muhte wieder. Nur die Kuh. Ein Auge. Böse.
Es war nicht schön hier. Mein Magen fühlte sich flau an.
Wie hatten es meine Eltern in diesem Drecksnest nur ausgehalten? Und Tante Lillemor? Sollte sich herausstellen, dass sie keines natürlichen Todes gestorben war, es hätte mich nicht verwundert.
Umkehren konnte ich nicht mehr, und ich hatte es doch nicht anders gewollt.
Ich fuhr langsam weiter.


++ Rezension auf LovelyBooks lesen.
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